Anderls - Andacht

In der Tiefe angekommen


Das Innere der Frauenkirche
Tomas Luis De Victoria - Ave maris stella
Glockenläuten
Glücklich hält die Mutter das Neugeborene in den Armen.

Sogleich beginnt ihre Fürsorge. Ohne sie kann das Kind nicht leben. Windeln sind Zeichen der völligen Hilflosigkeit. So lag der Sohn Gottes in den Armen der Maria. Sie stand ihm bei und ließ ihn leben und wachsen. Die Geburt Jesu ist alles andere als romantisch, eher brutal in äußerster Armut und Hilflosigkeit. So tief erniedrigt sich Gott in seinem Sohn, um ganz zu uns zu gehören. Die Geburtsgeschichte ist eingebettet in die Weltgeschichte. Der damals mächtigste Mann der Welt, Kaiser Augustus, schickte Josef mit der schwangeren Maria auf die Straße. Der Machthaber ist längst Vergangenheit, aber Jesus kommt. Das wollen wir zum Christfest aufnehmen. Für uns wurde Gott arm und hilflos in der Krippe und arm und hilflos am Kreuz - doch durch ihn leben wir.
Werner D.D. Leich

Bibellese

Maria gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe.
Lukas 2,7
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