das zweite meer
um den sandsee schwimmen küstenspiegel.
die scherbenblätter wurzelloser bäume
treiben im steinfeld, das am ufer in den boden wächst.
der wind drängt leichtes licht durch ihre schatten.
festgeflogen hängen laute möwen in der luft.
die baumruinen zeichnen sich im himmel,
der das land berührt.
an ihnen fließt die luft in strömen.
ich höre noch das dröhnen aus den goldnen trichtern.
und seh den spatz am tubarand für einen augenblick verweilen als sie schwieg.
und jemand leise, leiser deinen namen spricht als wärs sein echo.
die feder liegt im wasserlaub und zupft mit trocknen spitzen an den augen wimpern.
sie hat sich gerade erst im seegras netz verfangen.
früher hätt ich sie befreit.