Lieben
III
Einen Maitag mit dir beisammen sein,
und selbander verloren ziehn
durch der Blüten duftqualmende Flammenreihn zu der Laube von weißem Jasmin.
Und von dorten hinaus in den Maiblust schaun,
jeder Wunsch in der Seele so still?
Und ein Glück sich mitten in Mailust baun,
ein großes, - das ist's, was ich will?
IV
Ich weiß nicht, wie mir geschieht?
Weiß nicht, was Wonne ich lausche,
mein Herz ist fort im Rausche,
und die Sehnsucht ist wie ein Lied.
Und mein Mädel hat fröhliches Blut
und hat das Haar voller Sonne
und die Augen von der Madonne,
die heut noch Wunder tut.
