Anderls - Gedicht

Zu Bett gehen und dann:

Philip Maroldt

AUSGIEBIG fotofunktionen testen.
die linse
knapp über dem display ein schönheitsfleck
im makellosen metallic. minimalinvasive
selbstporträts als liebesbeweis. geschlechtliches
ggf. im pixelchaos verborgen. das schönste:
der blick in die augen des ebenbilds
unmöglich. ein kastrierter spiegel ein körniger verträumtheitsgenerator.
dazu verfremdungseffekte ganz
wie im kunstmärchen. auf wunsch werden
nouvelle-vague-brüste hergestellt. die beziehung-
sstatuseinstellungen endlich auf romanze gesetzt.


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